Fußball

Paderborns Kapitän Götze nach Topspiel-Remis: „Ein Punkt ist zu wenig“

Hannovers Trainer Titz zur verpassten Chance: „Ist gar nicht ganz so viel passiert“ - SCP-Coach Kettemann lobt Moral: „Ich muss vor meiner Mannschaft den Hut ziehen“ - NITRO-Experte Kroos zum Druck auf den Mannschaften: „Man merkt langsam, dass der Kopf bei beiden eine Rolle spielt“

Köln, 18.04.2026

Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus der Partie Hannover 96 gegen SC Paderborn (1:1) am 30. Spieltag der 2. Bundesliga. Die Stimmen sind frei zur Verwendung mit Hinweis auf die 2. Bundesliga live bei NITRO.

 

Christian Titz (Trainer Hannover 96) ...

... zur Punkteteilung: „Ich würde das Spiel erst mal als das bezeichnen, was es war: Wir sind auf einen guten Gegner getroffen. In der zweiten Halbzeit war das ein ausgeglichenes Spiel. Da hatten sie auch zwei Möglichkeiten, bei denen unser Torwart gut gehalten hat. In der ersten Halbzeit fand ich, dass es eine klare Angelegenheit war, da waren wir klar besser drin. Da haben wir es verstanden, mit unseren Chancen das Tor zu erzielen. Dann musst du hier aber immer aufpassen. Leider kriegen wir dann das Gegentor und das ist schade, weil es aus zwei Fehlern bei uns resultiert.“

... dazu, warum Hannover das Spiel nicht für sich entschieden hat: „Wir haben dann eben auch auf einen Gegner getroffen, der tief und sehr kompakt verteidigt hat. Wir wussten, dass es gefährlich werden kann, wenn wir mit Hereingaben kommen, auf den zweiten Pfosten oder in den Rückraum. Das haben wir längere Zeit nicht so gespielt. Als wir dann gewechselt haben, wurde es besser. Zumindest haben wir uns dann noch mit dem 1:1 belohnt und wieder ins Spiel zurückgefunden.“

... zum Aufstiegsrennen: „Ja klar glauben wir noch dran. Wir haben jetzt hier gegen einen direkten Konkurrenten unentschieden gespielt, deswegen ist gar nicht ganz so viel passiert. Es sind noch ein paar Spiele, aber wir schauen auf uns. Heute wollten wir gewinnen, das haben wir nicht geschafft, das muss man zugeben. Jetzt schütteln wir uns, besprechen das und wollen nächste Woche auswärts wieder drei Punkte holen.“

 

Boris Tomiak (Hannover 96) ...

... zur bisherigen Saison von Hannover 96 (während des Spiels): „Ja, wir sind natürlich voll drin. Wir haben bis jetzt eine sehr gute Runde gespielt, es macht auch extrem Spaß mit den Jungs, mit allen zusammen. Aber am Ende des Tages wollen wir jedes Spiel gewinnen und deswegen wollen wir das Beste rausholen. Deswegen wollen wir auch nicht zufrieden sein, wenn es am Ende kein Dreier ist.“

... zu seinem Comeback nach der Verletzung (während des Spiels): „Ja, von Anfang an war mein Ziel und auch von uns allen, dass ich auf jeden Fall nochmal eingreifen kann. Wir haben in den letzten Wochen echt viel geackert und alles ist sehr, sehr gut gelaufen. Wenn alles nach Plan läuft, kann ich vielleicht nächste Woche komplett wieder ins Training einsteigen und dann schauen wir mal, wie schnell ich auch wieder auf dem Platz stehen kann.“

 

Ralf Kettemann (Trainer SC Paderborn) ...

... zum Spiel: „Es war natürlich ein tolles Fußballspiel, es war sehr viel drin, der Rahmen war perfekt. Ich bin super happy mit dem, was wir hier abgeliefert haben. Schade, dass es nicht zwei Punkte mehr sind. Aber Chapeau an die junge Truppe, dass sie sich hier so wehrt und dass wir so wenig gegen diese Topmannschaft zulassen. Das war schon erwärmend rund ums Herz.“

... zur Spielentwicklung: „Auch, wobei ich ehrlicherweise sagen muss: Natürlich haben die da zwei sehr spannende Momente. Aber rund um diese spannenden Momente habe ich wenig gesehen. Deswegen war es einigermaßen ertragbar. Trotzdem hat es keinen Sinn gemacht, so tief zu verteidigen. Uns haben einfach die Momente gefehlt, in denen wir ein bisschen Höhe gewinnen. In der zweiten Halbzeit war es etwas ganz anderes. Wir wollten es nicht so tief, aber wir spielen hier gegen Hannover, da kann das schon mal vorkommen.“

... dazu, was die Leistung für die letzten vier Spiele bedeuten kann: „Das weiß ich noch nicht, aber es war auf jeden Fall schon ein Role Model für uns, weil ich schon sagen muss: Der Spirit war top. Und ich muss auch vor meiner Mannschaft den Hut ziehen, weil wenn du hier das 1:1 in der 81. Minute bekommst, dann sind es noch mal 15 Minuten. Aber ich habe dann nicht unbedingt Hannover am Drücken gesehen, sondern wir hatten noch mal ein, zwei Momente. Also dass das dann passiert, ist schon top. Von daher können wir sehr, sehr viel mitnehmen, weil vieles gut war. Vor allem war das Herz da, die Leidenschaft, das Verteidigen und auch ein paar gute Momente mit Ball. So wird es schwer gegen uns und so sollte es den Jungs auch Spaß gemacht haben.“

... zu den Aufstiegsambitionen: „Ja, wir haben im Winter schon gesagt, dass wir hoch wollen. Ich habe keine Hochrechnung, weil die relativ wenig bringt. Ich muss mich darauf konzentrieren, was dazu führt, dass wir so viele Punkte wie möglich holen. Da gibt es ein paar Faktoren, ein, zwei habe ich in der vorherigen Antwort schon genannt, und darauf gilt es für mich und für die Truppe, sich zu konzentrieren. Denn das ist das Schöne im Fußball: Die Punkte folgen dann automatisch.“

... zur Ausgangslage (vor dem Spiel): „Ich fühle mich relativ wohl in der Ausgangslage. Es ändert aber nichts, ob wir drei Punkte hintendran wären oder vorne sind. Wir gehen auf Sieg, wir wollen das Spiel gewinnen. Aber im Laufe des Spiels kann man gucken, was Hannover daraus macht und ob sie das Spiel gewinnen wollen.“

 

Felix Götze (Kapitän & Torschütze SC Paderborn) ...

... zur Gemütslage nach dem Spiel: „Ja, nicht so gut. Hier war auf jeden Fall mehr drin. Ein Punkt ist zu wenig für das, was wir heute geleistet haben. Ich bin stolz auf die Mannschaft. Ich glaube, das war eines unserer besten Spiele, auf jeden Fall unser bestes Auswärtsspiel. Wenn wir in den letzten vier Spielen genauso auftreten wie heute, dann ist auf jeden Fall alles möglich.“

... zur starken Phase von Hannover 96 in der ersten Halbzeit: „Ja, wir wussten, dass sie auch mal den Ball haben werden. Wir stehen dann halt tief, aber wir haben eigentlich nichts zugelassen. Klar, beim Tor und in ein, zwei Kleinigkeiten müssen wir vielleicht besser verteidigen. Aber sonst: Hannover ist eine spielstarke Mannschaft. Dass sie mal 20 Minuten den Ball haben, gehört auch dazu. Ich glaube, wir sind inzwischen so weit, dass wir das aushalten können und so gut verteidigen. Deshalb ist es ärgerlich, dass wir nicht mehr mitnehmen konnten.“

... zu den Diskussionen um den Führungstreffer: „Weiß ich nicht. Ich habe das Getümmel da vorne nicht gesehen. Aber das wird ja jede Woche gespielt. Ja gut, das haben wir jede Woche. Darüber können wir uns jede Woche unterhalten. Was soll ich jetzt sagen? Keine Ahnung. Ich bin froh, dass es gezählt hat, und meiner Meinung nach wäre das schon sehr wenig, um das zurückzunehmen.“

 

NITRO-Experte Felix Kroos …

… zum Remis: „Man hat schon mehr Chancen und Tore erwartet. Es war sehr viel im Mittelfeld. Paderborn hatte mehr Abschlüsse, aber nicht wirklich zwingende. Es wäre mehr drin gewesen. Man merkt langsam, dass der Kopf bei beiden eine Rolle spielt. Es ist die entscheidende Phase, es ist der 30. Spieltag und es ist ein direktes Duell, da will man keine Fehler machen. Paderborn kann mit dem Punkt mehr leben, aber wenn du lange 1:0 führst, dann willst du das Ding auch gewinnen.“

… zur Ausgangslage (vor dem Spiel): „Es ist die Crunchtime - es geht jetzt wirklich um alles und wir haben ein Duell, wo es für beide Mannschaften wirklich um alles geht. Zwei richtig gute, formstarke Mannschaften, die dieses Spiel gewinnen wollen.“

... zum Druck auf Hannover (vor dem Spiel): „Wenn du zu der Phase der Saison da stehst, dann willst du auch aufsteigen. Deshalb muss ein Heimsieg her, um aufzuschließen und wenigstens auf den Relegationsrang zu kommen.“

 

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