Fußball

FCK-Coach Lieberknecht nach VAR-Entscheidung kaum zu bremsen: „Muss mich wirklich zurückhalten“

Elversbergs Trainer Wagner zum Spiel in Überzahl: „Ein großer Vorteil, wenn das eigene Spiel immer aus Fußball besteht“ - Kaiserslauterns Geschäftsführer Hengen wütend: „Für uns eine Katastrophe“ - RTL-Experte Helmes warnt Schalke 04: „Ihre Basis ist die Defensive“

Köln, 31.01.2026

Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus der Partie 1. FC Kaiserslautern gegen SV Elversberg (1:3) am 20. Spieltag der 2. Bundesliga live bei NITRO.

 

Torsten Lieberknecht (Trainer 1. FC Kaiserslautern) ...

… zur Analyse: „Dass wir in Führung gehen müssen. Wir hatten die größte Chance durch Paul Joly. In dem wilden Spiel, das wir am Anfang wollten, hatten wir dann auch Situationen, in denen Elversberg sich das ein oder andere Mal durchgespielt hat, auch im Konterspiel. Aber was dann kommt, ist der massive Eingriff mit der Roten Karte und dem Elfmeter. Ich habe die Bilder noch nicht gesehen, aber das verändert das Spiel natürlich sehr.“

… zum Elfmeter und Platzverweis: „Ich bin mir nicht mal sicher, ob das ein Ziehen ist. Es gibt ja gar keine Erklärung dazu. Ich sehe das ja jetzt gerade. Ich habe gedacht, es ist definitiv eindeutiger – aber ich sehe da jetzt nichts. Leute, Leute, wirklich.“

… zur VAR-Kritik: „Ich muss mich zurückhalten. Ich muss mich wirklich zurückhalten. Ich finde die Szene wirklich sehr diskutabel. Das fünf Minuten lang zu checken, da bin ich wirklich massiv enttäuscht. Ich habe gedacht, es ist definitiv eindeutiger.“

… zur Verletzung von Prtajin: „Ivan Prtajin hat sich die Achillesferse gerissen und das wiegt noch viel schwerer.“

… zum Topspiel am Samstagabend (vor dem Spiel): „Besser geht es nicht, außer man dürfte samstags um 15:30 Uhr beginnen. Deswegen spielen wir heute: weil wir uns dieses Spiel wieder verdient haben, dass wir hier an einem Samstagabend gegen die SV Elversberg um Punkte spielen dürfen, um vielleicht etwas ganz Großes zu erreichen.“  

 

Marlon Ritter (Kapitän 1. FC Kaiserslautern) zum Spiel: „Heute musst du auch einfach länger das 1:1 halten und dann Nadelstiche setzen, vielleicht durch einen Standard. Aber wenn du dann so einfache Gegentore bekommst, dann ist es schwer. Auf dem Platz fühlt es sich gut an. Wir machen es den Gegnern schwer, besonders in der ersten Halbzeit in Gleichzahl. Und ich glaube, wenn wir so weiterspielen, dann holen wir auch noch genügend Punkte dieses Jahr.“

 

Thomas Hengen (Geschäftsführer 1. FC Kaiserslautern) ...

… zur VAR-Prüfung (während des Spiels): „Da muss sich jeder selbst sein Bild machen. Die VAR-Geschichte ist unsäglich mit der Minutenanzahl. Entweder ist es eine krasse Fehlentscheidung, dann brauche ich nicht drei Minuten im Keller und auch keine drei Minuten am Bildschirm. Wenn ich so lange brauche, dann ist es keine krasse Fehlentscheidung. Der Schiedsrichter hat es im Spiel nicht entschieden, er hat auf Weiterspielen entschieden. Die Schiedsrichter verlieren alle ihre Rolle. Sie haben keine eigene Charakterrolle, sie treffen keine Entscheidungen mehr. Aytekin finde ich eigentlich einen guten Schiedsrichter, aber auch heute hat er unterschiedliche Linien laufen lassen. Sehr hart bei uns. Für uns ist das natürlich eine Katastrophe, für das Spiel auch.“

… zur grundsätzlichen VAR-Kritik (während des Spiels): „Dafür haben wir einen Schiedsrichter. Wenn ein Tor ist, ist es ein Tor, da haben wir die Technik, die Torlinientechnik. Linienrichter – ich weiß gar nicht, wofür die mittlerweile noch da sind. Die dürfen ja auch nicht winken. Wir machen das Spiel unnötig komplizierter. Wir wollten alles vereinfachen und fairer gestalten, aber ich glaube, aktuell ist das Gegenteil der Fall.“

 

Vincent Wagner (Trainer SV Elversberg) ...

… zum Spiel: „Ich fand schon, dass wir sehr reif gespielt haben. Das hat man schon in Paderborn gezeigt: dass wir extrem erwachsen Fußball spielen. Das ist ein großer Vorteil, wenn das eigene Spiel immer aus Fußball besteht. Wenn man dann einen Mann mehr hat, fällt einem das nicht so schwer. Sehr reif, sehr strukturiert. Wobei man sagen muss: Wir kriegen noch den Ausgleich in Überzahl, das darf eigentlich nicht passieren. Auf der anderen Seite war der Ball doppelt abgefälscht, das war sehr unglücklich. Aber ich fand auch: Das war ein sehr reifer Auftritt.“

… zum Lokalduell (vor dem Spiel): „Ich habe gehört, noch ist es ein Lokalduell. Vielleicht gilt es irgendwann als Derby, wenn wir 20 Jahre weiter sind und 20 Jahre in der 2. Liga spielen. Ist auch in Ordnung für mich: Als Lokalduell ist das ein geiles Ding hier oben auf dem Betzenberg. Samstagabend, 20:30 Uhr – da liege ich normalerweise fast schon im Bett. Wahnsinn.“

 

Maximilian Rohr (SV Elversberg) ...

… zum Sieg: „Wir sind erst mal mega happy. Wir wissen genau: In Kaiserslautern, mit den Fans von Lautern, wird es unfassbar schwer. In der ersten Viertelstunde haben sie es uns auch echt schwer gemacht. Dann sind wir besser ins Spiel gekommen. Natürlich spielt der Elfmeter völlig in unsere Karten. Wir kriegen trotzdem noch den Ausgleich, kommen dann aber wieder zurück. Da sieht man, dass wir absolut Erwachsenenfußball spielen – und genau da wollen wir hin.“

… zur Elfmeter-Szene: „An einem guten Tag mache ich den wahrscheinlich auch direkt rein. Ich bin so ein bisschen in Rücklage, weil ich das Ziehen hinten spüre. Ich glaube, man sieht es auch deutlich. Das ist auf jeden Fall keine Fehlentscheidung, meiner Meinung nach.“

… zum Eigentor: „Tor und Vorlage – das wünsche ich mir natürlich im Spiel. Dass er ins Eigene geht, ist natürlich dumm, aber ich bin erwachsen genug, damit umzugehen. Ich mache mir da auch keinen Riesenvorwurf, weil er vom Torwart noch abgefälscht wird. Wichtig ist für mich, dass ich die Mannschaft trotzdem aufbauen kann, dass die Mannschaft mich auch aufgebaut hat. Jetzt schauen wir mal, wie es in der Kabine gleich sein wird.“

 

RTL-Experte Patrick Helmes …

… zur Frage, ob der Platzverweis spielentscheidend gewesen sei: „Natürlich kann man jetzt sagen: Joly muss den Ball nicht an den Pfosten schießen, mach ihn rein. Aber die Rote Karte tut weh. Das ist eine hundertprozentige Chance, das stimmt. Aber das darf nicht reichen für ein Foulspiel.“

… zum Sieg von Bochum gegen Schalke (vor dem Spiel): „Bochum hat in Elversberg letzte Woche schon einen Punkt geholt. Für Schalke ist es kein guter Start. Man war defensiv in der Hinrunde sehr stabil, das war ihr großes Plus. Jetzt hat man versucht, mit Dzeko und Ljubicic attraktiver zu werden, man muss nur aufpassen, dass man das Große, was man aufgebaut hat, nicht vergisst. Ihre Basis ist die Defensive.“

 

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