Fußball

Bayerns Sportvorstand Eberl zu Kompanys Rede: „Mich hat es brutal berührt“

Schwegler zu Bauers Zukunft: „Die Frage stellt sich nicht“ - Riera mit Verletzungssorgen: „Ich habe eine Lösung gefunden“ - FC-Coach Kwasniok vorm letzten Saisondrittel: „Am Ende muss es erfolgreicher sein“ - Sky Experte Streich zu Kompanys Rede: „Mir hat es vollständig die Füße weggezogen“

Unterföhring, 21.02.2026

Die wichtigsten Stimmen im Vorlauf zu den Samstagnachmittagspartien des 23. Spieltags der Fußball-Bundesliga bei Sky.

 

Vincent Kompany (Trainer FC Bayern München)

… zum Umgang mit seinem Statement über Rassismus: „Ich war vorher in der Spielvorbereitung und bin jetzt im Spielmodus. Dieser schöne Sport bringt wieder 75.000 Leute zusammen. Für mich geht es heute rein um das Sportliche. Ich hoffe, dass es in den meisten Fällen auch rein um das Sportliche geht und wir das eigentlich nicht besprechen müssen. Ich habe gestern klar meine Meinung gesagt. Heute ist ein anderer Tag, ich bin nur auf Fußball fokussiert.“

… zum Startelfeinsatz von Kimmich trotz drohender Gelbsperre: „Mit dieser Gelbsperren-Thematik gibt es im Grunde drei Optionen: Du lässt Jonathan Tah und Joshua Kimmich nicht spielen, du lässt beide spielen oder nur einen von beiden. Ich habe mich heute für Kim entschieden, weil er das letzte Woche sehr gut gemacht hat. Dann haben wir nicht bei zwei Spielern gleichzeitig diese Gelbsperren-Thematik. Trotzdem liegt der totale Fokus auf diesem Spiel und auf der Leistung, die die Jungs heute bringen können. Für mich steht außer Zweifel, dass wir heute eine ganz starke Startelf haben. Ich wollte nicht beide rausnehmen. Jetzt ist die Entscheidung getroffen, und es geht überhaupt nicht um das nächste Spiel, sondern nur um dieses Spiel.“

… zu Musiala: „Er bleibt für mich noch in einer Zone, in der ich ihm diesen Druck nicht geben will, dass er heute schon leistungstragend sein muss. Ich schaue, was er uns gibt. Das kann nur positiv sein, und ich hoffe, dass er weitere Schritte gemacht hat. Es gibt genügend andere Jungs, die total im Rhythmus sind und heute dafür sorgen können, dass Jamal seine besten Momente zeigt. Schauen wir mal. Das war eine lange Verletzung. Wir sind schon froh, wo er steht. Ich möchte jetzt keinen extra Druck auf Jamal machen.“

 

Max Eberl (Sportvorstand FC Bayern München) ...

… zum Statement von Kompany gegen Rassismus: „Ganz ehrlich: Mich hat brutal berührt, was Vincent in diesen zwölf Minuten gesagt hat. Ich darf ihn jetzt schon über eineinhalb Jahre begleiten und kennenlernen. Er ist ein außergewöhnlicher Mensch. Das hat er gestern gezeigt, eine große Persönlichkeit. Alles, was ich dazu sage, ist vergebliche Liebesmühe. Alles, was er gesagt hat, so stehen lassen und bitte so leben.“

… zu Musiala: „Physisch kommt er immer weiter. Man merkt das an den Einwechslungen: Er brennt, wenn er reinkommt, er bringt etwas ins Spiel. Jede Minute tut ihm gut, jede Woche tut ihm gut. Er hat ja gegen PSV in der Champions League begonnen und ein sehr gutes Spiel gemacht, danach viele Einwechslungen gehabt. Jetzt ist es wieder so weit, ihn beginnen zu lassen und ihm diesen Rhythmus zu geben. Er ist für uns ein Unterschiedsspieler. Das soll er in der Saison werden und dann im besten Fall ab dem Sommer auch für den DFB.“

… zu Spekulationen um Kane und den FC Barcelona: „Mittlerweile sind politische Kämpfe und Präsidentschaften mit großen Versprechen verbunden. Und wenn du tatsächlich chancenlos bist bei einer Präsidentschaftswahl, dann haust du halt irgendwas raus. Und das ist scheinbar passiert.“

 

Albert Riera (Trainer Eintracht Frankfurt) zur Aufstellung: „Uns fehlen nicht nur Innenverteidiger, uns fehlt mehr als nur ein Innenverteidiger, weil wir auch Knauff verloren haben, der gerade wieder in guter Verfassung war und im letzten Spiel getroffen hat. Es stimmt, dass wir besonders hinten gerade ein bisschen Probleme haben, aber ich habe eine Lösung gefunden. Man wird sehen, wie wir in der letzten Linie spielen. Wir spielen gegen eine Mannschaft mit einem Stürmer vorne, der kein klassischer Neuner ist, sondern sich gern überall bewegt. Deshalb werden wir unsere Formation etwas anpassen und einen Spieler haben, der ihm ein Stück weit überallhin folgt. Dafür braucht man ein anderes Spielerprofil. Und weil Jonathan zurückkommt und Kalimuendo nicht bei 100 Prozent ist, starten wir mit dieser falschen Neun. Die Mannschaft hat verstanden, wie wir das nutzen können, weil wir gegen ein Team spielen, das sehr aggressiv anläuft und dominant sein will. Wir können sie dazu zwingen, Fehler zu unseren Gunsten zu machen.“

 

Mario Götze (Eintracht Frankfurt) ...

… zur aktuellen Form: „Am Ende war für uns in letzter Zeit wichtig, den Sieg zu Hause gegen Gladbach zu holen, besser zu spielen, stabiler zu sein und weniger Gegentore zu bekommen. Wir sind in einer guten Verfassung, die Jungs sind gut drauf. Das ist in dieser Phase das Wichtigste.“

… zu den Ausfällen in der Innenverteidigung: „Am Ende hätten wir natürlich immer gerne alle dabei. Das gehört zum Sport dazu. In der Form, in der Anzahl und in der Dichte in den letzten Tagen ist das natürlich schon extrem. Aber wir müssen das Beste daraus machen. Wir haben eine gute Mannschaft auf dem Platz.“

 

Lukas Kwasniok (Trainer 1. FC Köln) ...

… zum letzten Saisondrittel: „Am Ende muss es erfolgreicher sein. Ich kann gar nicht genau sagen, wie die ersten elf Spiele und die nächsten elf Spiele in Bezug auf die Punktausbeute gelaufen sind, aber grundsätzlich ist es so, dass wir sehr viele gute, ausgeglichene Spiele abgeliefert haben. Wir waren ganz selten die klar bessere Mannschaft, aber ganz selten eben auch die klar unterlegene Mannschaft. Das gibt uns das Gefühl, dass wir jeden schlagen können. Und das ist auch heute der Fall. Es würde sicher helfen, mal wieder einen Dreier daheim einzufahren, das ist zweifelsohne so.“

… zu El Mala in der Startelf: „Ob das ein El-Mala-Spiel wird, wird sich zeigen. Aber ich glaube, dass er mit seiner Geschwindigkeit die Tiefe belaufen kann. Das haben wir ihm mit auf den Weg gegeben, dass er den Ball nicht nur in den Fuß fordern soll, sondern mit seinem Tempo einer sehr hoch stehenden Verteidigung immer wieder wehtun soll. Deswegen glaube ich, dass er heute von Beginn an besser aufgehoben ist als auf der Bank.“

… zur Frage, ob ihm die Diskussionen um El Mala auf den Keks gingen: „Was heißt auf den Keks? Am Ende ist es so, dass sehr viel hineininterpretiert wird. Ich glaube, dass es in allererster Linie um den Jungen geht. Das wird ein bisschen vergessen. Das ist ein 19-jähriger Spieler, der sein erstes Jahr hier beim 1. FC Köln absolviert, der eine unfassbar tolle Phase hatte und in den letzten Spielen eben auch mal ein bisschen ins Grübeln gekommen ist. Das ist ganz normal. Dann wird sehr viel hineininterpretiert. Alle, die im Fußball schon etwas länger zu Hause sind, wissen, dass diese Phasen immer mal wieder kommen. Ich begleite ihn dabei, das macht mir total viel Spaß. Und im Gegensatz zu vielen Nachrichten, die mir so zugetragen werden, haben wir ein inniges und vertrauensvolles Verhältnis. Deswegen hoffe ich, dass er heute wieder durchstartet und uns auf die Siegesstraße führen kann.“

 

Robert Andrich (Bayer 04 Leverkusen) ...

… zum Spiel gegen den Ex-Klub: „Ja, mit positiven Gedanken. Ich freue mich immer wieder, hierherzukommen, auch wenn es schon eine Zeit lang her ist, dass ich hier gespielt habe. Es ist trotzdem immer etwas sehr Besonderes für mich, hierherzukommen. Trotzdem geht es auf dem Platz heiß her und wir wollen natürlich heute einen Sieg holen.“

… zur Umstellung auf Platz und Wetter: „Der Platz wird wahrscheinlich ein bisschen anders sein als in Piräus. Dementsprechend wird das Spiel wahrscheinlich kein großer Leckerbissen, aber darauf werden wir uns einstellen. Spiele hier in der Alten Försterei sind allgemein nie schön. Deswegen geht es einfach nur darum, heute das Ding zu ziehen.“

 

Pirmin Schwegler (Sportdirektor VfL Wolfsburg) ...

… zur Abstiegsangst: „Angst wäre das falsche Wort. Wir haben Respekt vor der Situation, nehmen die Situation an und auch den Kampf. Wir wollen jetzt den Schulterschluss, den wir in Leipzig auch mit den Fans hatten, heute mitnehmen und gemeinsam da rauskommen.“

… zum Ausfall von Arnold: „Natürlich total bitter. Es ist ärgerlich, dass er heute ausfällt, aber Maxi hat alles versucht. Die Zeit hat gegen ihn gesprochen und dann konnte man das Risiko einfach nicht eingehen. Mit Amoura haben wir natürlich auch einen, aber wir haben auch noch ein paar andere. Ich bin sehr, sehr zuversichtlich für heute.“

… zum Zusammenhalt im Klub: „Am Ende geht es nur gemeinsam mit der Stadt, auch wenn wir für den einen oder anderen ein kleines Licht sind. Das haben wir in den letzten Tagen und Wochen auch gehört. Wir stehen zusammen, alle hier und das sind einige in Wolfsburg. Ich bin diese Woche mal durch die Geschäftsstelle gegangen und habe viele Mitarbeiter gesehen. Da gibt es viele, die ein großes Herz für diesen Verein haben. Wir stehen jetzt alle zusammen und gehen gemeinsam durch diese Wochen, dann kommen wir gestärkt raus.“

… zur Trainerfrage: „Die Entscheidung kam aus Überzeugung, die ist weiterhin da. Von daher stellt sich die Frage nicht.“

… zum möglichen Szenario bei einer Niederlage: „Konjunktiv gibt es bei mir nicht. Heute werden wir gewinnen, von daher alles gut, die Frage stellt sich nicht.“

… zu Dzeko: „Edin ist hier eine Legende. Es gab Kontakt, aber wir respektieren natürlich seine Entscheidung.“

 

Sky Experte Dietmar Hamann ...

… zum Mainzer Gegentor und zum Verhalten in der Mauer: „Sie haben Angst. Wenn ich fünf Mann in der Mauer habe, dann muss ich wissen: Der Schuss kann kommen. Du siehst ja schon, dass der mit der Innenseite schießt, das tut nicht weh. Dann mache ich mich groß, gehe mit den Zehenspitzen nach unten, springe ein bisschen hoch, damit er nicht unten durchgeht. Aber so etwas im Abstiegskampf – und wenn die Mainzer zurückschauen, kann das der Grund sein, warum sie zum Schluss 17. werden und absteigen oder vielleicht 16. werden und in die Relegation müssen. Das Spiel hätten sie nach dem Verlauf der zweiten Hälfte gewinnen können oder gewinnen müssen. So etwas ist unheimlich.“

… zur Form von Union Berlin: „Ja, nicht ungefährlich. Da haben natürlich auch einige von oben in der Rückrunde schon gespielt. Aber du schaust natürlich über die Schulter. Du hast noch sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz und solltest du heute verlieren, dann werden das vielleicht ein, zwei weniger. Da müssen sich die Unioner schon anpassen, damit sie ihre Punkte holen. Zehn, elf werden sie noch brauchen. Aber ich glaube, die holen sie auch noch.“

… zur Chance von Harry Kane auf den Torrekord: „Eine Chance, den Rekord zu knacken, wird er nur haben, wenn sie in der Champions League früh ausscheiden. Wenn sie ins Halbfinale kommen, wird er mal ein- oder zweimal rausgenommen, dann hast du zwei wichtige Spiele zwischen der Bundesliga. Wenn er eine Chance haben will, dann wird das nur passieren, wenn sie in der Champions League in der nächsten oder übernächsten Runde ausscheiden.“

 

Sky Experte Christian Streich ...

… zum Leben nach dem Trainerjob: „Gut, gut. Es war zwischendrin auch schwierig, weil ich immer gewusst habe, was ich sonst zu machen habe, jeden Tag, über viele Jahre. Das war gar nicht so ohne. Aber jetzt mache ich verschiedene Sachen, die ich vorher nicht machen konnte. Und das ist schön.“

… zum möglichen Comeback: „Kein Comeback-Plan. Aber ich weiß nicht, was in einem Jahr ist. Es gibt aber keinen Comeback-Plan.“

… zu Kompanys Statement zu Rassismus: „Ja, ich habe das Video gesehen. Ich dachte, das kann nicht sein. Wie er das auseinandergenommen hat, wie er die emotionale Balance gehalten hat, obwohl er auch schon betroffen gewesen ist. Aber wir alle sind betroffen, ich auch, nur nicht in der Form, dass ich so angegriffen wurde. Wie er allen die Tür offengehalten hat, einschließlich Jose Mourinho, wie er es dargestellt hat, dass ihn alle seine Spieler geliebt haben, aber dass es in dem Fall falsch war, wie er Eusebio dargestellt hat. Auch ein Beispiel seines Vaters, was der erlebt hat. Jose Mourinho hat da einen Fehler gemacht, aber er hat allen die Tür offengelassen und gesagt: Redet miteinander. Er hat uns genau erklärt, um was es geht. Und er hat uns gezeigt, wie es gehen kann. Mir hat es vollständig die Füße weggezogen. Genau danach, genau so, wie Vincent Kompany das gesagt hat, danach müssen wir gehen. Genau das müssen wir uns vergegenwärtigen, damit wir Lösungen finden. Das war großartig.“

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